Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende und so tut es auch unser Projekt. Nach intensiven letzten Wochen inklusive einer tollen Abschlusskonferenz in Dresden gibt es eine frohe Botschaft zu verkünden:

Das überarbeitete Konzept des Folgeprojekts mit dem Namen TRAILS+ wurde BEWILLIGT 🙂  

Bereits am Dienstag, den 11.12.2018 tagte der Begleitausschuss des Interreg-Programms Polen-Sachsen  und hat die verbliebenen Mittel an die besten eingereichten Projekte verteilt. Unser aus TRAILS überarbeitetes Konzept TRAILS+ hat dabei überzeugt und startet voraussichtlich ab April 2019 wieder voll durch!

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitwirkenden, Teilnehmern, Unterstützern vor Ort und in den lokalen Institutionen sowie jedem, der den Mehrwert des Projekts für die Region erkannt und uns in irgend einer Weise geholfen hat, ganz herzlich bedanken, denn ohne Sie alle wäre dieser phänomenale Erfolg niemals möglich gewesen!

Wir freuen uns sehr über die Fortführung um weitere 2 Jahre, weil das Thema Nachhaltigkeit nicht nur regelmäßiger Inhalt der Schülerworkshops sein soll, sondern das Projekt selbst damit keine „Eintagsfliege“ bleibt und hoffentlich eine nachhaltige Wirkung in der Region erzeugen kann – eben gerne auch über 2021 hinaus.

Wie im letzten Beitrag schon angekündigt, verlief unsere Abschlusskonferenz am 29.11. ebenfalls sehr erfreulich. Mit über 50 geladenen Gästen aus Deutschland und Polen war auch vom Schüler bis zum Ministerial-Referenten ein breites und sehr interessiertes Publikum vertreten. Diese Mischung verhalf auch zu interessanten Gesprächen in den Pausen.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es inhaltlich zunächst um die „DNA“ des TRAILS-Projekts, welches konzeptionell vom Labor für Wissensarchitektur unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Rainer Nönnig an der TU Dresden entwickelt und dann auch in die Realität umgesetzt wurde.

          

 

Im Anschluss haben die Projektkoordinatoren Florian Sägebrecht und Christian John einen Rückblick auf das Projekt von der Antragsbewilligung über die Beschaffung und den Ausbau der Container bis hin zu den einzelnen Touren und ihren Stationen geben. Dabei waren auch einige Anekdoten und zu meisternde Hürden an den verschiedenen Etappen, die solch ein Prototyp mit sich bringt. Anhand dessen wurde sehr anschaulich, dass das Projekt mit zunehmender Dauer (und nach verständlicher anfänglicher Skepsis) immer mehr Zuspruch bei den lokalen Schulen und Institutionen gefunden hat, zum aktuellen Stand sogar mehr als es die Kapazität hergibt.

Die polnischen Kollegen aus Breslau haben diesen Beitrag noch um die erarbeiteten Analysen im Vorfeld des Projekts, die erreichten Zahlen auf polnischer Seite sowie den direkten Output, nämlich des entstandene Handbuch inklusive dem erarbeiteten Workshop-Programm vorgestellt. Im Anschluss ging es nach jeder Menge Input für die Gäste zur wohlverdienten Stärkung ans Mittagsbuffett.

Der Nachmittag war nach einer ausgiebigen Pause dann geprägt von mehr Interaktion und aktiver Teilnahme aller Gäste. Ganz im Sinne der TRAILS-Workshops gab es zunächst eine „Speed Ideation“, wo sich alle Anwesenden in kleinen Gruppen aus 2-3 Personen zusammen fanden und in 3 Runden jeweils 5 Minuten Zeit hatten, nachhaltige Ideen für die Zukunft der Region zu entwickeln.

Schnell war die Ideenwand von allen gemeinsam gefüllt und es war wieder eindeutig sichtbar, dass es nicht an guten Ideen mangelt. Die Teilnehmer fanden sich daraufhin nämlich in größeren Gruppen zusammen, um die aus Ihrer Sicht beste Idee in 30 Minuten mit Leben zu erfüllen.

          

 

Heraus kamen am Ende 5 wunderbar von den Teilnehmern präsentierte Projekte, die eine grenzübergreifende Zusammenarbeit zum Wohl der Region zum Ziel hatten. Dies reichte z.B. von einem digitalen System zur Vernetzung der lokalen Non-Profit-Organisationen bis hin zu einer modernen Tausch- und Leihbörse sowie kostenlosem Sprachunterricht.

Dieser Programmpunkt führte im Anschluss auch zu tollen Gesprächen der Gäste aus Deutschland und Polen untereinander und leitete wunderbar über zum finalen Punkt des Tages – einer offenen Diskussionsrunde zum Thema: „Wo soll die Region in 2030 stehen und was müssen wir dafür tun?“

An dieser Stelle wurde auch deutlich, dass in der Bevölkerung beidseits der sächsisch-polnischen Grenze an sich noch ein Umdenken stattfinden muss – bezogen auf die Themen Umweltschutz und Zukunft der Jugend in der Region.

          

 

Die Diskussionsrunde war der perfekte Abschluss der Konferenz, um alle Teilnehmer gemeinsam mit einem guten und motivierenden Gefühl zurück in den Alltag zu entlassen.

Wir verabschieden uns an dieser Stelle in die Weihnachtsfeiertage und wünschen allen Freunden und Förderern ein besinnliches Fest im Kreise Ihrer Liebsten sowie einen guten Rutsch ins neue und erfolgreiche Jahr 2019 und wir hoffen, Sie alle dann in der einen oder anderen Form, am besten in der Nähe unserer mobilen Labore wieder zu sehen 😉

Herzlichst,

Euer TRAILS Projektteam