Bereits vier Monate ist der letzte Beitrag zu unserem Projekt nun schon her, in dieser Zeit ist aber eine Menge passiert und erst jetzt ist Zeit, davon zu berichten!

Nachdem unsere mobilen Innovationslabore im Juni ihre letzten Stationen in Radeberg, Gryfow (PL) und nochmals Löbau absolviert hatten, ging es über die Ferienzeit ins Sommerlager nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach. In dieser Zeit wurden die Container wieder auf Vordermann gebracht und von innen und außen wieder „auf Hochglanz poliert“. Neben kleineren Reparaturen wurden auch alle Workshopmaterialien aufgefüllt sowie unsere Technik an Bord überprüft und wieder fit gemacht.

Da es von den Schülern und Lehrern auch immer reichlich Fragen gab, was mit den grauen Außenwänden der  Container passiert, oder ob das so bleibt, haben wir in einer nächtlichen Aktion selber noch einmal Hand angelegt und den großen Container mit einem kleinen „Design-Hack“ getaped.

Wir finden, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen!

Das frische Ergebnis der nächtlichen Tape-Aktion

 

Die getapte Projektregion bei Tageslicht

 

Zum Start des neuen Schuljahres hatten wir wieder sehr viel Kontakt mit den Schulen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Damit wird immer deutlicher, welcher Bedarf mit dem Angebot der mobilen Innovationslabore geweckt wurde. War es zu Anfang so, dass bei allen Schulen in den Landkreisen sehr viel Aufklärungsarbeit über das Projekt notwendig war, hat sich die Situation mittlerweile umgekehrt. Die Schulen fragen aktiv an, wann die Container wieder oder auch zum ersten Mal Station am jeweiligen Standort machen können.

Für das restliche Jahr waren jedoch nur noch zwei Stationen, jeweils eine in Deutschland und in polen vorgesehen, um das Ende Projekte abzuschließen.

Im September hatte das gesamte Projekt-Team von der TU Dresden, dem Amt für Regionale Entwicklung der Woiwodschaft Niederschlesien sowie der TU Breslau sein nächstes Partner-Meeting im Labor für WISSENSARCHITEKTUR der TU Dresden. Dabei wurden die letzten Monate bis zum Dezember 2018 besprochen und Aufgaben verteilt. Unter Anderem konnte das über die letzten 2 Jahre erarbeitete Methoden-Handbuch fertiggestellt werden, welches noch vor möglichst vielen Lehrern vorgestellt und bei Bedarf auch zur Verfügung gestellt wird. Direkt am 20. September konnten die deutschen Partner das Handbuch bei einem Berufsorientierungstreffen im Klinikum Görlitz vor Lehrern von mehr als 20 Schulen vorstellen. Eingeladen wurde dabei von der Agentur für Arbeit Bautzen sowie der Koordinierungsstelle für Berufsorientierung des Schul- und Sportamtes Görlitz.

 

Projekt-Update und Handbuch-Präsentation in Görlitz

 

Genau eine Woche später folgte dann schon das große Projektfinale auf deutscher Seite in Görlitz. Im Rahmen der EU-Interreg Jahresveranstaltung am 26.09.2018 im Augustum-Annen-Gymnasium wurden die TRAILS-Container unweit der Schule auf dem Marienplatz in Görlitz, direkt vor dem „Dicken Turm“ am Montag, 24.09.2018 aufgebaut. Am Dienstag und Donnerstag fanden dann natürlich auch rund um die Jahresveranstaltung jeweils 2 Schüler-Workshops zum Thema Kreativität und Unternehmertum statt. An dieser Stelle sei dem Augustum-Annen-Gymnasium auch nochmals ein herzlicher Dank für die unkomplizierte Abwicklung gesagt!

 

 

Diese Woche verlief wieder einmal äußerst erfolgreich und am Freitag, 28.09.2018 gingen die mobilen Innovationslabore wieder auf Reise nach Rakowice in Polen zu ihrer letzten Station im Jahr 2018.

Aktuell ist das Team schon wieder mitten in den Vorbereitungen für die Abschlusskonferenz des Projektes am 29.11.2018 in Dresden.

Bis dahin wünschen wir einen weiterhin goldenen Herbst und maximale Erfolge bei allen Vorhaben!

Euer TRAILS-Projektteam